Die variable Lösung für große Fenster

Der Flächenvorhang liegt thematisch zwischen der stofflichen und der technischen Sichtschutz-Lösung. Ganz klar ist die Grundlage dieser Anlage mit ihrer mehrläufigen Schiene und den darin laufenden Paneelwagen eine technische Angelegenheit. Doch im Weiteren trennen sich die Wege.

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Welcher Stoff darf es denn sein ?

Was nämlich die zu verwendenden Stoffe angeht, gibt es wesentliche Unterschiede: Die exaktere Variante ist die mit festen technischen Stoffen, wie sie für Rollos Verwendung finden. Sie haben eine spezielle Ausrüstung, die sie flächenstabil macht. Das garantiert den exakten und wellenfreien Fall des Paneels. Der Nachteil liegt in der Pflege. Nur in einer speziellen Reinigung für technische Anlagen kann dieser Stoff sorgfältig gereinigt werden.

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Anders die halbtransparenten Storestoffe, aus denen wir auch Ihre Vorhänge nähen würden. Diese sind eher leicht fließend und neigen daher eher zu einer Wellenbildung. Dafür lassen sie sich schnell mal abkletten und in die Waschmaschine stecken. Das ist besonders ratsam, wenn Sie kleine Kinder mit Schokohänden haben oder im Winter einen Kamin befeuern. In diesen Fällen tritt erfahrungsgemäß ein schnellerer Reinigungsbedarf ein. Grundsätzlich sind bei Flächenvorhängen zahlreiche Kombinationen möglich. Nicht nur die Breite und Anzahl der Paneele muß benutzerfreundlich festgelegt werden, auch ist die Zusammenstellung unterschiedlicher Stoffe möglich. Denkbar ist die Verwendung einer einheitlichen Farbigkeit mit unterschiedlich transparenten Stoffen. Oder die Kombination von ungemusterten mit gemusterten Dessins. Oder der farbliche Wechsel, Helligkeitskontraste und ähnliche Varianten.

Mut zur Lücke

Nicht immer muß man die gesamte Fensterfront komplett mit Stoffen schliessen. Sie schauen nach der einen Seite ins Grüne und nach der anderen Seite zum Nachbarn ? Leben Sie die Lockerheit und gönnen sich einige Paneele, die Sie entspannt in der ungewünschten Blickrichtung positionieren. Der Rest wird mit ein bis zwei weiteren Paneelen ergänzt, um ein optisches Gleichgewicht zu schaffen.